Weil immer mehr Kleinbetriebe und Mittelständler begeistert in die komfortablen Vertriebswege der Online-Plattformen flüchten, suchen kluge Köpfe intensiv nach alternativen Strategien. Mögliche Fehler im Umgang mit den "Datenkraken" sollte jede(r) kennen.

Fehler Nr. 1





Immer dem neuesten Trend hinterherjagen.

Homepages sind zentrale Werbemittel - je trendiger sie designed wurden, desto früher müssen sie dem neuesten Trend wieder angepasst werden. Gut für Webdesigner / Werbeagenturen.







Fehler Nr. 2



Hauptsächlich auf Plattformmarketing setzen.
Online-Plattformen sind komfortabel, einfach zu nutzen, sie sparen Zeit, persönliches Engagement und sind ein zunächst günstiges Medium.

Über die großen Online-Marktplätze kann heute jedes Unternehmen seine Produkte einfach und schnell verkaufen. Das ist für die Nutzer sehr praktisch, schafft aber auch eine gefährliche Abhängigkeit.



Weil Unternehmen damit den Kontakt zu ihren Kunden verlieren.
Dem Online-Marktplatz "spült" es aber rund um die Uhr kostbare Daten frei Haus ins System. Er sieht, was läuft und was nicht - und kann, was sich gut verkauft, künftig auch selbst anbieten.






Problem



Immer mehr kleine Unternehmen kommen von ihrem Online-Marktplatz nicht mehr los, weil ihre Kunden gar nicht mehr auf der eigenen Website landen.

Weil es immer weniger kleine und mittelständische Unternehmen auf die ersten Ergebnisseiten der Suchmaschinen schaffen, landen immer mehr Interessenten gleich beim Online-Marktplatz. Der gibt seine Kostenvorteile an Kunden weiter. Damit zerstört er einerseits das Preisniveau, andererseits geht die Loyalität gegenüber bisherigen Anbietern verloren. Die "Plattformrevolution" bringt einen großen Teil des Handels und der Dienstleistungsbranchen schon längst in Bedrängnis. "Wer nicht handelt, könnte bald ausgehandelt haben"